Aschermittwoch

„Äschern“


Zu Aschermittwoch gingen die Kinder auch „Äschern“. Um den Hals trug man eine Schnur mit Hölzern an den Enden. Mit einer Rute aus Reisig wurde vor einem Haus eine kehrende Bewegung gemacht und der folgende Spruch aufgesagt:

Äscher, Äschermittewoch, eine Bretzel fehlt mir noch. Laßt mich nicht so lange stehn, denn ich muß noch zum nächsten Haus gehn„.

Nun bekam man eine kleine Bretzel, fädelte diese jeweils links oder rechts auf die Schnur und zog zum nächsten Haus. (Die Bretzel wurden extra für diesen Tag von den Einwohnern gebacken.)

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Bernd Hopke

Quelle:
Material des Vereins für Heimatgeschichte und Denkmalpflege e.V. Annaburg