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Das allgemeine Ende der Flößerei

Das Holzzeitalter ging mit der Industrialisierung in der Gründerzeit in Deutschland ihrem Ende entgegen. Die abnehmende Bedeutung der Flößerei und deren Niedergang zeichnete sich zur Jahrhundertwende immer mehr ab. Auch wenn noch auf der Elbe bis nach den 2. Weltkrieg geflößt wurde. Eine wesentliche Rolle spielte dabei die zunehmende  Konkurrenz durch andere Transportmittel und Transportweg, wie: Dampfschifffahrt, Schlepper, Ausbau des Eisenbahn- und Straßennetzes

Aber auch der Ausbau der Wasserstraßen (Kanalisierung, Schleusen), trug dazu bei, da hier die Flöße zu Hindernissen der modernen Binnenschifffahrt wurden.

Auch das Floßholz als Wirtschaftsfaktor verlor an Bedeutung, da Schnittholz gefragter wurde und die Sägewerke in die Nähe der Holzvorkommen rückten. Auch bei uns entstanden in dieser Zeit alle bekannten Sägewerke und auch alle die die heute schon nicht mehr existieren.

Die Brennholzflößerei verlor an Bedeutung weil die Kohleförderung zunahm und entsprechend billiger wurde. Auch Holz als Baumaterial verlor durch bessere und billigere Ersatzstoffe immer mehr an Bedeutung.

 

Bernd Hopke

Ortschronist